Unsere Bestattungskutsche

Wir, die Familie Fohrmann sind dem Reitsport sehr verbunden. Schon der Urgroßvater August Fohrmann hatte immer seine Kutschpferde, die alle Lotte hießen, zu Hause im Stall stehen. Und als der Reiter Stefan Helmus-Fohrmann vor vielen Jahren seinen Kutschführerschein machte, erwachte in uns allen der Wunsch eine wunderschöne alte Tradition wieder aufleben zu lassen, nämlich die der Überführung mit einer Pferdekutsche.

Es dauerte aber noch ca. 2 Jahre, bis wir die richtige Bestattungskutsche fanden. Sie hatte viele Jahrzehnte lang vergessen in der Scheune eines alten Gutshofes verborgen unter einem großen Heuberg ihren Dornröschenschlaf gehalten.

Erst nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten kam wieder der Glanz vergangener Tage zum Vorschein. Nach eingehender Recherche wissen wir heute, dass es sich um einen original Wiener Säulenwagen handelt, der ca. im Jahre 1870 gebaut worden ist und einspännig, zweispännig und sogar vierspännig gefahren werden kann.

 

Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht, für wen wir dieses so besondere Angebot bereithalten werden und schon von Anfang an war klar, dass es für jeden gedacht sein sollte! Nicht bloß für Reiter, Pferdeliebhaber oder Prominente, sondern für jeden, der auf eine ganz besondere Art zu Grabe getragen werden soll.

Schließlich ist eine Beerdigung etwas Einmaliges. Etwas, das sich nicht wiederholen lässt und das deshalb perfekt sein sollte.

Wenn ein außergewöhnlicher Mensch verstirbt, dann kann man ihm auch auf diese ganz besondere Weise einen feierlichen und würdevollen Abschied bereiten.

Wichtig war es von Anfang an, dass der Einsatz der Bestattungskutsche preislich so kalkuliert wurde, dass sie sich wirklich fast jeder leisten kann, der sie gerne für seinen Verstorbenen hätte.

Und so kostet eine Überführung innerhalb Mülheims mit zwei prachtvollen Schimmeln gerade mal Euro 280,-. Das ist nicht sehr viel mehr als die Überführung mit einem Überführungsfahrzeug kosten würde - doch es ist um ein vielfaches außergewöhnlicher. 

 Auch in anderen Städten ist der Einsatz unserer Kutsche möglich. Im nahen Stadtgrenzgebiet Mülheims ohne Aufpreis und dann je nach Entfernung mit einem kleinen Aufpreis für die Anfahrt, der im Vorfeld berechnet und besprochen wird.

 

Möglich ist der Einsatz der Bestattungskutsche bei fast jeder Art der Bestattung 

  • entweder für den Weg von der Friedhofstrauerhalle zum Grab, 
  • oder von der Kirche zum Friedhof. 
  • Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Verstorbener im Sarg oder als Urne zur Stätte seiner letzten Ruhe gebracht wird. Es ist immer ein besonders würdevoller und unvergesslicher letzter Weg.

Die Angehörigen haben mehrere Möglichkeiten der Kutsche zu folgen, je nach Weg und Entfernung, die die Kutsche zurücklegen soll: 

  • im Kondukt, d.h. zu Fuß als Trauerzug hinter der Kutsche her
  •  im Autokorso langsam hinterherfahren, wobei jedes Fahrzeug mit einem Trauerflor bestückt werden kann 
  • oder ebenfalls in Kutschen, die der Bestattungskutsche folgen. Wobei diese Art kombiniert werden kann mit den ersten beiden Varianten. Dass zum Beispiel die engste Familie auch in Kutschen folgt, bzw. die Familienmitglieder, die die Strecke zu Fuß nicht mehr bewältigen könnten und der Rest der Trauergesellschaft in Fahrzeugen, bzw. zu Fuß folgt. Das hängt dann meist von der Entfernung ab, die zurückgelegt werden soll.

 

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